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Gezielte Förderung
des Breitensports - der ADAC Dacia Logan Cup
Der ADAC Dacia Logan Cup geht im Jahr 2006 in seine
Debütsaison. Nach erfolgreichen Pilotveranstaltungen im
Vorjahr, trägt die Einsteiger-Rennserie 2006 zehn
Rennen aus. Ziel der neuen Rennserie ist es, dem Nachwuchs,
aber auch Rennfahrern anderer Altersgruppen einen
kostengünstigen Einstieg in den Motorsport zu
ermöglichen. Jeder Besitzer einer DMSB-Junior-Lizenz
oder mindestens einer Nationalen A-Lizenz darf im Logan-Cup
starten.
Gefahren wird mit 90 PS starken Tourenwagen der Marke Dacia,
Modell Logan. Durch ein bestimmtes Kit der Firma "Wiechers"
werden die Serienfahrzeuge vergleichsweise
kostengünstig zu renntauglichen Fahrzeugen umgebaut.
Dieses Kit besteht beispielsweise aus einem
Überrollkäfig, Sportsitzen und -lenkrad, sowie
Rennreifen, Felgen, Sportfahrwerk u.v.m. Im Logan-Cup gibt
es aus Kostengründen keine Regenreifen. Die Fahrer sind
mit nahezu profillosen Reifen unterwegs, deren Anzahl im
Trockenen begrenzt, im Nassen freigegeben ist.
Um neben dem kostengünstigen Kauf und der ebenfalls
recht billigen Umrüstung zu einem Tourenwagen weiter
Kosten einzusparen, findet die jeweiligen
Rennveranstaltungen an nur einem Tag statt. Zum Vergleich:
Bei anderen Tourenwagen-Rennserien müssen die
Rennstrecken kostenintensiv für zwei oder gar drei Tage
angemietet werden.
Das Veranstaltungsformat im Detail: Am Vormittag
findet eine obligatorische Fahrerbesprechung statt,
anschließend ggf. eine Streckenanweisung, ehe am
Mittag eine einstündige Qualifikation folgt. Um
für gewöhnlich 13 Uhr startet das 4-stündige
Langstrecken-Rennen. Genau wie in der Qualifikation teilen
sich hier minimal 2, maximal 4 Piloten im Team ein Cockpit.
Das heißt: Bei den Boxenstopps wird nicht nur der
Logan aufgetankt, sondern es werden auch die Fahrer
gewechselt. Jedes Team muss in den 4 Stunden mindestens drei
Mal stoppen und seine Fahrer wechseln, die Standzeit darf
dabei 3 Minuten nicht unterschreiten. Die
Höchstgeschwindigkeit ist in der gesamten Boxengasse
auf 20 km/h begrenzt. Jeder Fahrer muss mindestens 20
Minuten lang fahren, maximal 80 Minuten.
Chancengleichheit bei den baugleichen Logans wird
durch einen verplombten Motorenblock garantiert, wodurch
möglichem illegalen Aufrüsten entgegen gewirkt
wird. Am Auto lediglich verändert werden dürfen
Reifendruck, sowie die Neigung des Heckspoilers. Um diese
Chancengleichheit bei jedem Rennen garantieren zu
können, findet vor jeder Veranstaltung neben einer
Dokumentenabnahme auch eine Technische Abnahme statt.
Link:
Technische
Daten des Dacia Logan>>
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